Malerisches Dorf im Vorbergland (570 m über dem Meeresspiegel), das bei der Wartburg von Heřman aus Rychnov im 13. Jhr. entstand. Zur Zeit findet man hier nur noch Überreste einer Steinmauer über dem Fluss Zdobnice. Dem Dorf blieb ein eigenartiger Charakter mit tiefem Tal des Pěčiner Baches, wo unter den grünen Bäumen zerstreut mehrere Blockhäuser stehen. Die Barockkirche des heiligen Jan Křtitel (1727 – 29) steht an der Stelle der ehemaligen, schon im 14. Jhr gebauten Kirche und bildet Dominante des Dorfes. Über Pěčín führen Rad- und Wanderwege, die uns bis zum „Weinenden Felsen“ am Zusammenfluss der Flüsse Zdobnice und Říčka führen werden. Die Schönheit der Landschaft beeinflusste Schöpfung von bekannten Landsmännern: dem Maler Jan Trampota und dem Bildhauer Leoš Kubíček, der auch Autor des hiesigen Denkmals den Gefallenen im ersten Weltkrieg mit Büste des T. G. Masaryks ist. Patronin des Dorfes ist die geheimnisvolle schwarze Frau, über die man in einer Sage spricht. Sicher wird man Sie Ihnen erzählen, wenn Sie nach Pěčín kommen. Vielleicht kam Sie aus der Burg, aber das werden Sie sicher feststellen. Bei Ihren Streifzügen können Sie sportliche Veranstalltungen oder Hexenverbrennung besuchen oder Sie können einen romantischen Ausflug mit dem Lok machen. Die Eisenbahn führt hauptsächlich durch das zauberhafte Tal des Flusses Zdobnice und auf dem Weg müssen Sie durch zwei Tunnel fahren, die noch aus den Zeiten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie stammen.